Zehn Prozent Mitgliedervorteil beim Diebstahlschutz

STUTTGART. Ein Blick in den Polizeibericht der eigenen Lokalzeitung zeigt es mit trauriger Deutlichkeit: Einbrüche und Diebstähle bleiben auch 2016 ein Problem für die Kfz-Betriebe im Land. In schöner Regelmäßigkeit finden sich Berichte über dreiste Diebstähle von Navigationsgeräten, Rädern oder ganzen Fahrzeugen. Nachdem sich die Schadensumme der entsprechenden Delikte von 2014 auf 2015 bereits verdoppelt hatte, ist auch im laufenden Jahr kein Rückgang in Sicht. Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg hat für die Mitglieder der Kfz-Innungen im Land einen Einkaufsvorteil von zehn Prozent bei Argus Tronic verhandelt. Das Schutzsystem wurde speziell für Kfz-Betriebe entwickelt. Es hat den Innovationspreis Mittelstand gewonnen und sich im Praxiseinsatz bei mehreren baden-württembergischen Innungsmitgliedern bereits bestens bewährt. 

Der Verband setzt sich auf vielen Ebenen für eine Verbesserung der Sicherheit von Autohäusern und Werkstätten ein. Unter anderem hat er bei Innenministerium und Polizei vehement eine Erhöhung der Frequenz von Streifenfahrten in Industriegebieten eingefordert, zuletzt in einem persönlichen Gespräch von Verbandspräsident     Dr. Harry Brambach mit Landespolizeipräsident Gerhard Klotter. Vor dem Hintergrund einer dünnen Personaldecke und einer starken Belastung durch die Flüchtlingskrise sind Kfz-Betriebe jedoch gut beraten, sich nicht alleine auf den Schutz durch die Staatsmacht zu verlassen, sondern selbst aktiv zu werden. 

Um ihre Mitglieder zu unterstützen, haben mehrere Kfz-Innungen im Land Informationsabende zum Thema Diebstahlschutz angeboten. Innungsmitglieder konnten sich auf diesen Präventionsveranstaltungen, die die baden-württembergischen Polizeipräsidien in Zusammenarbeit mit den Innungen durchgeführt haben, über Möglichkeiten zum Schutz ihrer Betriebe informieren. Dabei ging es nicht nur um bauliche Maßnahmen, sondern auch darum, wie sich betriebliche Prozesse im Sinne des Diebstahlschutzes verbessern lassen. Die sichere Ausgestaltung von Nachtbriefkästen und das Handling von Zündschlüsseln waren dabei nur zwei Aspekte der vielschichtigen Sicherheitstipps. 

Der Verband hat einen Dialog zwischen Innungsmitgliedern und Sicherheitsexperten initiiert. Fachleute des berufsständischen Versicherers des Kraftfahrzeuggewerbes, der Nürnberger Versicherungsgruppe, helfen den Betrieben zu evaluieren, welche Sicherheitsmaßnahmen sich günstig auf die Prämie auswirken. Experten diverser Sicherheitsfirmen, etwa aus den Bereichen Wachschutz oder Tresore, stehen für Beratungsgespräche zur Verfügung. Im Netz gibt die Seite www.der-sichere-kfz-betrieb.de wertvolle Hinweise. 

Ein brandneues Ergebnis der verbandlichen Bemühungen ist ein außergewöhnliches Exklusivangebot für Innungsmitglieder. Das speziell für die Bedürfnisse von Autohäusern konzipierte Sicherheitssystem Argus Tronic können Innungsbetriebe jetzt mit einem Mitgliedervorteil in Höhe von zehn Prozent beziehen. 

Mit einer Kombination aus Funk- und Videotechnik bietet das System Diebstahlschutz für Fahrzeuge im Innen- und Außenbereich. Die Überwachungstechnik ist mit einem hochsensiblen Sensorsystem ausgestattet, dass das Bewegen, Aufbocken und Eindringen ins Kraftfahrzeug erkennt. Die Technik ist schnell installiert, da keine Kabel verlegt werden müssen. Die Sensoren sind mit einem Manipulationsschutz ausgestattet und kommunizieren verschlüsselt mit der wetterfesten Empfangszentrale. Wird ein gesichertes Fahrzeug angegriffen, wird in Sekundenschnelle ein 24-Stunden-Wachdienst alarmiert. Dieser klinkt sich aus der Ferne in das Sicherheitssystem ein und erhält über die Videoanlage Livebilder vom Fahrzeug und seiner Umgebung. Stellt der Wachdienst einen Übergriff fest, kann er die Beleuchtung einschalten und die oder den Täter über Lautsprecher direkt ansprechen. Im Bedarfsfall kann auch die Polizei verständigt werden. 

Damit bietet Argus Tronic gegenüber klassischer Videoüberwachung erhebliche Vorteile. Der Sicherheitssachverständige Wolfgang Neuscheler, dessen Firma Argus Tronic entwickelt, sieht darin einen klaren Mehrwert gegenüber konventionellem Diebstahlschutz. ?Neben den hohen Installations- und Beleuchtungskosten zeigen Langzeittests eine erhebliche Anzahl von Fehlalarmen bei herkömmlichen Systemen. Diese können durch Tiere, Schneefall, Regen, Bäume und Lichtquellen ausgelöst werden?, so Neuscheler. Zudem könnten Kameras, selbst Wärmebildkameras, keine Diebe von potenziellen Kunden unterscheiden. Argus Tronic löst diese Probleme. Entsprechend positiv wurde das System von der Fachpresse aufgenommen. Im Frühjahr konnten sich die Entwickler zudem über den Gewinn des ?Innovationspreises IT Mittelstand 2016? freuen, der besonders innovative Produkte und Lösungen für den Mittelstand kürt. 

Mit dem Rahmenvertrag zum vergünstigten Bezug des Sicherheitssystems bietet der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg seinen Mitgliedern einen weiteren Baustein im breitgefächerten und praxisgerechten Angebot zur Diebstahlprävention, das von der Lobbyarbeit über die Vermittlung von Sicherheitsexperten bis hin zu einem Einkaufsvorteil bei einem innovativen und kostengünstigen Sicherheitssystem reicht. Für Fragen rund ums Thema Sicherheit und Diebstahlschutz erteilt Verbandsreferent Daniel Rösch gerne per Mail (daniel.roesch@kfz-bw.de) Auskunft oder vermittelt den Kontakt zu den jeweiligen Spezialisten.

Letzte Änderung: 15.06.2016