Rußpartikel-Filter-Förderung ist am Ende

STUTTGART. Ende des Monats läuft die staatliche Förderung für den nachträglichen Einbau von Rußpartikel-Filtern in Diesel-Fahrzeuge aus. Doch von einem Endspurt kann keine Rede sein, denn mit 387 Nachrüstungen sei die Nachfrage in Baden-Württemberg auch im August hinter den Erwartungen der Kfz-Branche zurückgeblieben, so Dr. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes.

Die jetzt veröffentlichten Zahlen des für die Fördergelder zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ließen die erhofften Impulse für das Werkstattgeschäft leider vermissen, so der Präsident weiter. Insgesamt habe es im Südwesten in diesem Jahr 2.573 Nachrüstungen mit einer Fördersumme von rund 670.000 Euro gegeben. Im Gegensatz dazu hätten vorangegangene Aktionen Fördergelder in Millionenhöhe in den Südwesten fließen lassen.

Der staatliche Zuschuss für die Partikelfilter-Nachrüstung laufe zwar am 30. September aus, der Förderantrag für den 260-Euro-Zuschuss könne indes noch bis zum 15. November 2016 gestellt werden. Knapp zwei Millionen Dieselfahrzeuge seien bundesweit noch unterwegs, denen die Nachrüstung zu einer grünen Plakette und damit zur Einfahrt in jede Umweltzone verhelfen könne.

Letzte Änderung: 13.09.2016