Pkw-Markt weiter ohne Impulse

Stuttgart. Dem Neuwagenmarkt im Südwesten hat auch im April der Schwung gefehlt. Mit einem um sechs Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt liegenden Ergebnis wurde zwar ein leichter Zuwachs registriert, dennoch fehlten dem Markt die Impulse. „Wir haben den Anschluss im Moment verloren,“ kommentierte Dr. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes, die aktuellen Länderzahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) mit dem Hinweis auf insgesamt 38.654 (Vorjahr: 38.557) Pkw-Neuzulassungen.

Lichtblicke seien unter dem Aspekt Umwelt zu verbuchen gewesen. So sei die Nachfrage nach Pkw mit rein elektrischem Antrieb auf 161 (Vorjahr: 107) Verkäufe gestiegen. Ebenso habe es bei neuen Hybrid-Pkw eine Zunahme auf 481 (Vorjahr: 380) Neuzulassungen gegeben. Brambach verwies ergänzend darauf, dass rund 62 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen im April bereits dem Standard Euro 6 entsprochen hätten.

Das kumulative Zwischenergebnis liege mit 140.171 (Vorjahr: 137.369) Pkw-Neuzulassungen zwei Prozent über dem Vorjahresergebnis. Der Automobilhandel bleibe daher „vorsichtig zuversichtlich“, dass der Automarkt weiter zulegen könnte. „Wir müssen den Anschluss schaffen, denn bundesweit liegt das Plus bei 6,4 Prozent,“ sagte Brambach mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf.