Stuttgart. Nach dem schwachen Jahresstart hat der baden-württembergische Pkw-Markt im Februar Fahrt aufgenommen und mit einem Plus von 4,4 Prozent auf 29.440 Neuzulassungen die Erwartungen fast erfüllt. „Allerdings sind wir von der Nachfrage nach neuen Pkw mit alternativen Antrieben etwas enttäuscht,“ bilanzierte Dr. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kfz-Gewerbes die aktuellen Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA). Diese Fahrzeuggruppe liege immer noch auf Vorjahresniveau.

Erfreulich sei die Entwicklung bei Diesel- und Benzin-Pkw mit 4,6 beziehungsweise 4,3 Prozent Steigerungen. Dies entspreche 14.275 (Vorjahr: 13.642) und 14.703 (Vorjahr: 14.091) Neuzulassungen. Besonders stellte Brambach heraus, dass sich der Euro 6-Anteil an den neu zugelassenen Pkw von 563 im Vorjahr auf 1.873 mehr als verdreifacht habe.

Bei den „Alternativen“ bleibe der Hybrid-Pkw mit 284 (Vorjahr: 282) in der Pole Position, gefolgt vom Elektro-Pkw mit 75 (Vorjahr: 74) Verkäufen sowie 41 (Vorjahr: 30) autogas- und 62 (Vorjahr: 83) erdgasbetriebenen Pkw. Im kumulativen Ergebnis für die beiden ersten Monate des Autojahres liege der Automarkt im Südwesten mit plus 2,2 Prozent „im Korridor unserer Erwartungen“.

Brambach sagte zum Februar-Ergebnis, es zeichne sich eine erfreuliche Tendenz derart ab, dass die private Nachfrage im Jahresvergleich deutlich zugenommen habe. „Dieses erfreuliche Signal darf allerdings noch nicht als Trendwende gewertet werden,“ sagte Brambach.