Pkw-Markt im Südwesten kommt nicht in Schwung

Stuttgart. Volle drei Prozentpunkte hängt der Pkw-Markt im Südwesten dem Zuwachs auf Bundesebene hinterher. Mit einem Plus von 2,4 Prozent (Bund: 5,4 Prozent) fehlten dem Automarkt die wichtigen Impulse, die den März üblicherweise auszeichneten. Dr. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewebes, zeigte sich entsprechend enttäuscht. Vor allem sei die private Nachfrage im Land schwächer ausgefallen als im Bundesdurchschnitt.

Brambach sagte mit Hinweis auf die aktuellen Länderzahlen des Kraftfahrtbundesamtes, 40.549 Pkw-Neuzulassungen seien zwar im Vergleich zum schwachen Autojahr  2013 ein Plus von 2,4 Prozent, zu 2012 hingegen ein Minus von über elf Prozent. Erfreulich in der Monatsbilanz sei das Wachstum bei den Elektro-Pkw, die von 42 auf 99 Neuzulassungen kletterten. Die Quote der alternativen Antriebe liege im März bei 1,4 Prozent.

Im Monat März habe es 20.979 (Vorjahr: 20.650) Benziner- und 19.003 (Vorjahr: 18.472) Diesel-Verkäufe gegeben. Unverändert nach oben zeige die Kurve in der Statistik der Hybrid-Verkäufe mit 347 (Vorjahr: 292). Kumulativ sei der Pkw-Markt in Baden-Württemberg leicht auf ein Plus von 2,3 Prozent abgerutscht. Dies entspreche im ersten Quartal 98.812 (Vorjahr: 96.609) Pkw-Neuzulassungen. Brambach: „Rund ein Viertel der 420.000 Verkäufe, die wir für 2014 prognostiziert haben, sind damit erreicht.“