Neuwagenmarkt: Dämpfer für Diesel - Alternative im Plus

Stuttgart. Der Absatz von Neuwagen hat im Februar in Baden-Württemberg kräftig zugelegt. Ein Plus von 9,6 Prozent auf 33.372 (Vorjahr: 30.441) Pkw-Neuzulassungen bestätigt den dynamischen Start ins laufende Jahr. Auch Pkw mit alternativen Antrieben erfreuten sich zunehmender Nachfrage – wenn auch auf niedrigem Niveau. Die Neuzulassungen in diesem Bereich kletterten von 485 auf 667 Einheiten, davon 127 (Vorjahr: 88) Elektro-Pkw. Allerdings gab es einen Dämpfer beim Verkauf von Diesel-Pkw, die im Vergleich zu den starken Zuwächsen bei Benzinern lediglich ein Plus von 3,8 Prozent verzeichnen konnten. 

Mit Hinweis auf die aktuellen Länderzahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) sagte der Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes Dr. Harry Brambach, die Dynamik des Neuwagenmarktes sei ungebrochen, denn das Absatzplus bei Fahrzeugen mit Ottomotor betrage 14,5 Prozent. 17.314 (Vorjahr: 15.123) Benziner seien im Februar neu zugelassen worden. 

Für die ersten beiden Monate des Jahres liege der Absatz insgesamt  7,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. 63.297 (Vorjahr: 58.700) Pkw-Neuzulassungen seien ein „vielversprechendes erstes Zwischenergebnis“. Inwieweit die Feinstaubalarme in der Landeshauptstadt Einfluss auf die Zulassungen hätten, könne noch nicht gesagt werden. Das vergleichsweise schwache Diesel-Ergebnis im Land - im Bund habe es ein Plus von knapp neun Prozent gegeben - könne ein erster Hinweis sein.