Neuwagenabsatz im Land legt kräftig zu

STUTTGART. Der Pkw-Markt im Südwesten ist im Mai deutlich gewachsen. Neue Benziner legten mit zwölf Prozent kräftig zu, während die Nachfrage nach Dieselfahrzeugen um 3,9 Prozent anstieg. 38.011 (Vorjahr: 35.297) Pkw-Neuzulassungen seien ein starkes Monatsergebnis, sagte der Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes Dr. Harry Brambach zu den aktuellen Länderzahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA).

 Die Monatsbilanz umfasse 20.092 (Vorjahr: 17.934) Benziner, 17.365 (Vorjahr: 16.713) Diesel und 552 (Vorjahr: 647) neue Pkw mit alternativen Antrieben. Während die Nachfrage nach neuen Stromern mit 103 (Vorjahr: 106) nahezu konstant geblieben sei, hätten die Verkaufszahlen von Hybrid-Pkw mit 395 (Vorjahr: 461) deutlich nachgelassen. ?Ob sich da gerade eine Warteschlange wegen der noch nicht angelaufenen Elektro-Förderung bildet, wird sich noch zeigen?, so Brambach.

 Erfreulich sei das Zwischenergebnis für das Autojahr 2016, denn per Ende Mai sei der Neuwagenmarkt mit 6,4 Prozent im Plus. Dies entspreche 186.619 (Vorjahr: 175.468) Pkw-Neuzulassungen. Davon seien 2.359 (Vorjahr: 2.023) Hybrid- und 654 (Vorjahr: 617) Elektro-Pkw. Weiterhin rückläufig war der Absatz von gasbetriebenen Pkw mit 297 (Vorjahr: 452) Verkäufen. Brambach zeigte sich optimistisch, dass sich der Neuwagenabsatz im Jahr 2016 weiterhin positiv entwickelt.

Letzte Änderung: 24.06.2016