Kräftiges Plus am Pkw-Markt

STUTTGART. Ein kräftiges Plus ist in der April-Statistik für den baden-württembergischen Pkw Markt zu verzeichnen. Allerdings ist auch die Zufriedenheit im Autohandel um zehn Prozentpunkte auf 42 Prozent gesunken. Diese gegenläufige Entwicklung zeigt nach Darstellung von Dr. Harry Brambach, Präsident des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, dass der Automobilhandel aufgrund einer schwachen privaten Nachfrage kaum von den Zuwächsen profitiere. 37.552 (Vorjahr: 35.063) Pkw-Neuzulassungen seien eine Steigerung von 7,1 Prozent. Kumulativ liege der Markt mit 3,8 Prozent im Jahresvergleich und insgesamt 143.207 (Vorjahr: 137.996) Pkw-Verkäufen im Plus.

Die Nachfrage nach Diesel-Pkw sei unverändert hoch und habe mit 18.644 (Vorjahr: 17.228) Neuzulassungen ein gutes Monatsergebnis erreicht. Die Dieselquote liegt jetzt bei 49,7 (Vormonat: 46,5) Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt mit 48,1 Prozent. Diese Statistik aus den aktuellen KBA-Länderzahlen spiegele ein gutes gewerbliches Geschäft, vor allem aber einen unverändert hohen Anteil von Eigenzulassungen der Hersteller und sogenannten taktischen Zulassungen im Handel wieder.

Erfreulich bewertete Brambach die Nachfrage nach Pkw mit alternativen Antrieben. Die Steigerung von insgesamt 28,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zeige eine stetige Entwicklung, doch sei das Verkaufsergebnis für Elektro-Pkw mit 38 (Vorjahr: 52) enttäuschend. 179 (Vorjahr: 105) Hybrid-Pkw und 115 (Vorjahr: 102) gasbetriebene Autos stünden in der Monatsstatistik für den baden-württembergischen Pkw-Markt.