Kfz-Verband erwartet rund 12.000 Filterförderungen

STUTTGART. Der nachträgliche Einbau eines Rußpartikelfilters in Dieselfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtmasse wird seit 1. Januar 2012 erneut mit 330 Euro von der Bundesregierung gefördert. Darauf hat jetzt das Baden-Württembergische Kraftfahrzeuggewerbe hingewiesen. Verbandspräsident Dr. Harry Brambach rief die Dieselfahrer auf, diese Förderung „im Sinne des eigenen Geldbeutels und des Umweltschutzes zu nutzen“. Eine weitere Motivation zur Filternachrüstung dürfte die seit 2012 realisierte Verschärfung weiterer Umweltzonen in Baden-Württemberg sein.

Der nachträgliche Einbau könne jetzt bereits erfolgen, Anträge auf Förderung indes seien ab 1. Februar 2012 per Internet beim Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) möglich. Brambach erinnerte daran, dass bei der ersten Förderung in Baden-Württemberg 56.034 Dieselfahrer die staatliche Unterstützung beantragt hätten. Der Verband erwarte in dieser neuen Runde bis zu 12.000 Filternachrüstungen in Baden-Württemberg. Der Fördertopf reiche bundesweit für 90.000 nachträgliche Einbauten von Rußpartikelfiltern. Die für die Abgasuntersuchung anerkannten Werkstätten seien über das Verwaltungsverfahren zum Antrag, der im Internet (www.bafa.de) ab Februar heruntergeladen werden könne, informiert. Die Förderung gebe es für Diesel-Pkw, die vor dem 1. Januar 2007 zugelassen wurden. Für leichte Nutzfahrzeuge gelte der Termin 17. Dezember 2009.

Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg vertritt als größter handwerklich orientierter Arbeitgeber- und Wirtschaftsfachverband in Baden-Württemberg die Interessen von 26 Kraftfahrzeuginnungen mit rund 4.500 Mitgliedsbetrieben (Autohäuser, Kfz-Meisterbetriebe, Tankstellen), in denen 54.000 Mitarbeiter beschäftigt sind sowie zusätzlich rund 9.400 Lehrlinge ausgebildet werden.