Frühlingserwachen auf dem Neuwagenmarkt

Stuttgart. Nach dem schwachen Jahresstart blüht der Pkw-Markt im Südwesten auf: 5,6 Prozent Wachstum im März stärken die Hoffnung des Automobilhandels auf ein stabiles Autojahr. Mit 42.817 (Vorjahr: 40.549) Pkw-Neuzulassungen sei der März der traditionell starke Auto-Monat gewesen, der erwartet wurde, berichtete der Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes Dr. Harry Brambach. Sowohl die Nachfrage nach neuen Benzin-Pkw mit 21.859 (Vorjahr: 20.979) Verkäufen als auch nach Diesel-Pkw mit 20.174 (Vorjahr: 19.003) seien deutlich besser als im Vorjahresmonat.

Brambach sagte mit Hinweis auf die aktuellen Länderstatistiken des Kraftfahrtbundesamtes (KBA), der Anteil der Euro 6-Pkw steige mit Blick auf den Stichtag im September kontinuierlich an. 25.580 Pkw entsprächen bereits dieser Schadstoffklasse. Dies sei ein Anteil von rund 60 Prozent.

Erfreulich habe sich im März auch die Nachfrage nach Pkw mit alternativen Antrieben entwickelt. Insgesamt 784 (Vorjahr: 567) derartige Pkw seien erstmals zugelassen worden, darunter 161 (Vorjahr: 99) Elektro-Pkw. In der Quartalsbilanz des Pkw-Marktes im Südwesten stehe jetzt ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Brambach: „Wir sind auf einem guten Weg. Nach wie vor bereitet jedoch die die zwar leicht gestiegene, aber immer noch schwache private Nachfrage Sorge.