Filterförderung im Sommerloch

STUTTGART. Die ohnehin schwache Resonanz auf die staatliche Förderung des nachträglichen Einbaus von Diesel-Rußpartikel-Filtern hat erneut nachgelassen. Im Juli wurden lediglich 355 (Juni: 430) Nachrüstungen mit einer Gesamtfördersumme von rund 92.000 Euro bewilligt. ?Das ist eine weitere Verschlechterung der ohnehin schon schwachen Nachfrage?, so Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes. Mit Blick auf die aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sagte Beuß, die Branche habe die Erwartung, dass die Förderung spürbare Impulse für das Servicegeschäft liefern könnte, aufgegeben. Die Jahresbilanz 2016 weise für Baden-Württemberg insgesamt 2.146 nachträgliche Filter-Einbauten mit einer finanziellen Förderung in Höhe von knapp 560.000 Euro aus. Dies sei eine Länderquote von etwa 14 Prozent. Die für das Jahr 2016 vorgesehene bundesweite Fördersumme von zwölf Millionen Euro sei per Ende Juli erst zu einem Drittel aufgebraucht.

Letzte Änderung: 18.08.2016