Filter-Förderung: Wer zuerst kommt

STUTTGART. Noch gibt es 330 Euro als Förderung, ab 2013 sind es nur noch 260 Euro! Auf diese Veränderung bei der staatlichen Förderung des nachträglichen Einbaus von Partikelfiltern in Diesel-Pkw und -Transporter hat jetzt der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg hingewiesen. Verbandspräsident Dr. Harry Brambach begrüßte, dass es trotz des aufgebrauchten Fördertopfes von bundesweit fast 30 Millionen Euro weitere staatliche Hilfen für den Filtereinbau gibt.

Die Branche sei sehr erfreut über die große Resonanz, sagte Brambach mit Hinweis darauf, dass nach Schätzungen allein in Baden-Württemberg bereits 14.000 Nachrüstungen statt der prognostizierten 12.000 erfolgt seien. Jetzt laute die Botschaft an die „filterlosen Dieselfahrer“, sich noch in diesem Jahr für den Einbau zu entscheiden, denn ab 2013 werde es nur noch die auf 260 Euro reduzierte finanzielle Hilfe geben. Wer indes in diesem Jahr noch einen Rußpartikelfilter nachrüsten lasse, erhalte 330 Euro Förderung. Deshalb empfehle es sich, den Filtereinbau umgehend in Auftrag zu geben. Brambach sagte dazu, Kunden mit Pkw und oder Transportern sollten nach dem Motto vorgehen „Heute informieren, morgen einbauen“.