Es gibt noch Geld für sehr viele Diesel-Filter

STUTTGART. Lediglich 900.000 Euro sind bisher aus dem immer noch mit knapp 25 Millionen Euro gefüllten Fördertopf für den nachträglichen Einbau von Diesel-Rußpartikelfiltern nach Baden-Württemberg geflossen. ?Es gibt noch Geld für sehr viele Diesel-Filter?, zeigte sich der Hauptgeschäftsführer des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes Carsten Beuß vom geringen Interesse an der staatlichen Förderaktion enttäuscht. 

Nach den aktuellen Länderzahlen des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) sind im August in Baden-Württemberg 246 ältere Diesel-Fahrzeuge mit einem Rußpartikelfilter nachgerüstet worden. Insgesamt seien damit in der aktuellen Förderrunde 3.449 von bundesweit 20.051 nachträglichen Einbauten im Land getätigt worden. Dies entspreche einer Fördersumme von 5,2 Millionen Euro. Der Südwesten liege damit unverändert auf Platz zwei im Länderranking nach Nordrhein-Westfalen und vor Bayern. 

Beuß sagte, das baden-württembergische Kraftfahrzeuggewerbe gehe nicht davon aus, dass der Förderzeitraum, der Ende des Jahres auslaufe, verlängert werde. Ob es indes ?kurz vor Ultimo? noch einen Filter-Aufschwung geben werde, sei fraglich.

Letzte Änderung: 17.09.2015