Beim Licht sieht es düster aus

Stuttgart. Auf den baden-württembergischen Straßen ist es düster geworden! Die Mängelquote beim Licht-Test stieg im Jahresvergleich von 19,4 auf 30 Prozent. Hochgerechnet auf den Pkw-Bestand bedeute dies, dass rund 1,8 Millionen Autos mit Licht-Mängeln unterwegs seien, sagte Dr. Harry Brambach, Präsident des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg zu den Ergebnissen dieser Verkehrssicherheitsaktion.

Alarmierend sei unter anderem, dass die Zahl der Blender durch zu hoch eingestellte Scheinwerfer von 4,2 auf 10,9 Prozent angestiegen sei. Auch beim Komplettausfall der Scheinwerfer gebe es eine Zunahme von 0,8 auf 2,1 Prozent. Gründe für diese deutliche Verschlechterung der Mängelquote sei zum einen eine „leichte Service-Müdigkeit“, zum anderen das auf nunmehr fast neun Jahre gestiegene durchschnittliche Pkw-Alter.

Brambach rief die Autofahrerinnen und Autofahrer in Baden-Württemberg  auf, vor allem während der dunklen Jahreszeit verstärkt auf eine intakte Beleuchtungsanlage des Autos zu achten. Sehen und gesehen werden sei von elementarer Bedeutung für die Verkehrssicherheit, sagte der Verbandspräsident . Wörtlich: „Licht ist Sicht, ist Sicherheit.“

Der Licht-Test im Oktober ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und der Deutschen Verkehrswacht unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers.