Baden-Württembergischer Pkw-Markt auch im Mai ohne Impulse

STUTTGART. Der baden-württembergische Pkw-Markt ist auch im Mai ohne Impulse geblieben. Während es im Bundesdurchschnitt Zuwächse von 5,2 Prozent gab, sackte der Auto-Markt im Südwesten um 2,5 Prozent ab. „Wir haben dafür keine Erklärung“, bilanzierte Dr. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes, die Lage im Automobilhandel. Einzig beim Absatz von Diesel-Pkw habe es ein Plus gegeben. „Leider ist dieses Plus jedoch auf vermehrte Eigenzulassungen und weniger auf eine gestiegene Nachfrage zurückzuführen“, so Brambach weiter.

Mit 35.826 (Vorjahr: 36.749) Pkw-Neuzulassungen war der Mai nach den Worten Brambachs „weit von einem Wonnemonat entfernt“. Die absoluten Zahlen von 17.528 (Vorjahr: 18.454) verkauften Benzinern und 17.599 (Vorjahr: 16.740) Diesel-Pkw zeigten die gegenläufige Entwicklung der beiden Antriebsarten.

Ein kleiner Lichtblick im „Alltags-Grau der Neuzulassungen“ sei die Nachfrage nach Neuwagen mit alternativen Antrieben. Insgesamt 699 (Vorjahr: 555) Neuzulassungen, darunter 132 (Vorjahr: 82) Elektro- und 425 (Vorjahr: 361) Hybrid-Pkw, reflektieren eine Aufwärtstendenz, wenn auch auf noch immer niedrigem Niveau. Durch das negative Monatsergebnis sei das Zwischenresultat für die ersten fünf Monate im Jahresvergleich um 0,2 Prozent auf 173.195 Pkw-Neuzulassungen leicht ins Minus gerutscht.