Autofrühling lässt weiter auf sich warten

STUTTGART. Das baden-württembergische Kfz-Gewerbe wartet weiter auf den Autofrühling 2013.  Die Hoffnungen, die sich nach einem schwachen Jahresauftakt auf den eigentlich als guten Automonat bekannten März richteten, wurden bitter enttäuscht. Das Minus von 13,5 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen im Land habe seine Ursache sowohl im anhaltenden Winterwetter als auch in der „automobilen Konsumpause“, so Dr. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes. Er zeigte sich entsprechend enttäuscht von den 39.597 (Vorjahr: 45.782) Pkw-Neuzulassungen, die der März ausweist. Brambach: „Ein durchschnittliches Minus von 206 Autoverkäufen pro Kalendertag im März tut weh.“

Sowohl bei Benzinern als auch bei Diesel-Pkw habe man Verluste hinnehmen müssen. 20.650 (Vorjahr: 23.999) Benziner und 18.472 (Vorjahr: 21.290) Diesel seien erstmals zugelassen worden. Auch die Nachfrage nach  Neuwagen mit alternativen Antrieben stocke. 42 (Vorjahr: 68) E-Autos, 292 (Vorjahr: 314) Hybrid- und 141 (Vorjahr: 110) Gas-Pkw seien verkauft worden. 

Insgesamt hoffe man jetzt auf einen günstigeren Verlauf im April. Die wärmere Witterung und zahlreiche Outdoor-Veranstaltungen rund ums Auto könnten sich dabei als hilfreich für den Absatz erweisen. Brambach: „Dennoch werden wir unsere Prognosen auf den Prüfstand stellen müssen.“

Kumulativ liege der Pkw-Markt im Südwesten mit 8,6 Prozent hinter den Zahlen des  Vorjahresquartals. 96.609 (Vorjahr: 105.655) Pkw-Neuzulassungen stünden in der KBA-Länderstatistik für die ersten drei Monate.