549 Elektro-Pkw in der Halbjahresbilanz

STUTTGART. 549 neue Elektro-Pkw stehen in der Halbjahresbilanz für den baden-württembergischen Pkw-Markt. Diese Verdoppelung des Vorjahresergebnisses stimme zuversichtlich, dass die „Elektro-Mobilität auf niedrigem Niveau jetzt nachhaltig zulegt“, sagte Dr. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes. Insgesamt gelte aber für den Auto-Markt im Südwesten, dass „2013 offensichtlich kein guter Auto-Jahrgang wird“. Mit 4,8 Prozent liege der Markt im Jahresvergleich im Minus. Dies entspreche 214.346 (Vorjahr: 225.099) Neuwagen-Verkäufen. 

Der Juni habe nach den aktuellen Länderzahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) ein überraschendes Ergebnis gebracht mit einem Plus von 6,3 Prozent bei Benzinern und 10,2 Prozent Minus bei Diesel-Pkw. Ursache sei eine leichte Belebung der privaten und die „Sommerpause bei der gewerblichen Nachfrage“. Insgesamt habe es im Juni 40.790 (Vorjahr: 41.340) Pkw-Neuzulassungen gegeben. Sowohl in der Halbjahresbilanz als auch im Monatsergebnis für den Juni liege der Pkw-Markt deutlich besser als der Bundesdurchschnitt, der im Zwischenergebnis einen Rückgang von 8,1 Prozent verbuche. 

Brambach sieht auch im dritten Quartal des Autojahres 2013 keine Trendumkehr. Diese Entwicklung komme aber nicht unerwartet, was sich in der Verbandsprognose widerspiegele. Bei erwarteten 420.000 Pkw-Neuzulassungen liege man jetzt mit 214.346 Verkäufen im ersten Halbjahr voll im Plan. 

Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg vertritt als größter handwerklich orientierter Arbeitgeber- und Wirtschaftsfachverband in Baden-Württemberg die Interessen von 26 Kraftfahrzeuginnungen mit rund 4.400 Mitgliedsbetrieben (Autohäuser, Kfz-Meisterbetriebe, Tankstellen), in denen 54.900 Mitarbeiter beschäftigt sind sowie zusätzlich rund 8.800 Lehrlinge ausgebildet werden.