22,1 Millionen Euro für Filternachrüstung

STUTTGART. Der Südwesten ist nach wie vor Spitzenreiter bei der Nachrüstung von Dieselrußpartikelfiltern. 22,1 Millionen Euro oder rund 37 Prozent der gesamten staatlichen Fördergelder für den nachträglichen Einbau eines Rußpartikelfilters sind bis zum 30. April nach Baden-Württemberg geflossen. Der Südwesten führt damit das Länder-Ranking vor Bayern und Nordrhein-Westfalen an. Der aktuelle Fördertopf reicht noch für gute zwei Wochen.

Dr. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes, sagte mit Hinweis auf die aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, es seien noch rund 2,6 Millionen Euro in dem einst mit 60 Millionen Euro gefüllten Topf. Lege man das sich abflachende Interesse der Monate März und April zugrunde, so dürfte der Fördertopf erst Ende Mai, Anfang Juni geleert sein, denn rund eine Million Euro stehe nicht der Förderung, sondern der Administration bereit. Brambach forderte die Fahrer älterer Diesel-Fahrzeuge auf, diese Chance der staatlichen Förderung in Höhe von 260 Euro für den nachträglichen Einbau eines Partikelminderungssystems schnell zu nutzen. Bisher hätten 69.388 Diesel-Fahrer in Baden-Württemberg diese Gelegenheit wahrgenommen.