Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin

Wir bieten Lösungen statt Mängellisten.

Wir haben für Ihren Kfz-Betrieb das Rund-Um-Paket zum Thema Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin.

Zusammen mit der Berufsgenossenschaft haben wir für unsere Betriebe ein Betreuungsmodell entwickelt, mit dem alle Anforderungen der Arbeitssicherheit und der Arbeitsmedizin erfüllt werden.

Die Einsatzzeiten sind von der Berufsgenossenschaft vorgegeben:

Für Betriebe der Gruppe I:   2,5 pro Jahr und Mitarbeiter
Für Betriebe der Gruppe II:  1,5 pro Jahr und Mitarbeiter
Für Betriebe der Gruppe III: 0,5 pro Jahr und Mitarbeiter

Diese Einsatzstunden teilen sich die Fachkräfte asu Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin.

Bei der Aufteilung der Zeiten auf Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit ist ein Mindestanteil von 20% der Grundbetreuung, jedoch nicht weniger als 0,2 Std./Jahr pro Beschäftigtem/r, für jeden Leistungserbringer anzusetzen.

Bei der Betreuung werden die Einsatzzeiten aufgeteilt in übergeordnete Betreuung und individueller Betriebsbetreuung.

 

Zur übergeordneten Betreuung gehört:

Kfz-Innungsportal 
Vorschriften, Informationen, Tipps und Tricks für den Kfz-Betrieb 
Erstellung von Unterlagen 
Unterweisungs-CDs, Betriebsanweisungen, Alarmpläne u.v.a.m. 
Veranstaltungen 
Unterweisungen und Informationen

Weitere Informationen

Was Sie von der BG wissen sollten
Arbeitsschutzgesetz
Arbeitssicherheitsgesetz
DGUV Vorschrift 2 - Mustervorschrift
DGUV Vorschrift 2 - Hintergrundinformationen

Haben Sie Fragen zum Angebot oder möchten Sie einen Vertragsentwurf mit einem individuellen Angebot. So schreiben Sie uns ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Was kostet die Betreuung ?

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Kfz-Innung RNO Leistungen

DGUV Vorschrift 2 - Unfallverhütungsvorschrift zum ASiG wird reformiert
Am 1. Januar 2011 ändern sich die Vorgaben zur arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung in den Betrieben. Dann tritt die Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV Vorschrift 2) in Kraft und löst die BGV A2 ab. Damit gibt es erstmals für Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand eine einheitliche und gleich lautende Vorgabe zur Konkretisierung des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG).

Das ASiG wird damit in allen Betrieben und Bildungseinrichtungen in Deutschland einheitlich konkretisiert. Für die Regelbetreuung aller Betriebsgrößen gilt das neue Konzept ab Januar 2011. Der von der Mitgliederversammlung der DGUV einstimmig verabschiedete Mustertext sieht ebenso wie die daraus entwickelte einheitliche Fassung für die Unfallkassen keine Übergangsfristen vor; sie sind inhaltlich bei der Betreuung weder durch überbetriebliche Dienste noch durch eigene Fachkräfte und Betriebsärzte erforderlich. Dementsprechend enthält auch keine der schon beschlossenen konkreten Umsetzungen von Berufsgenossenschaften oder Unfallkassen eine Übergangsregelung. Einzige Ausnahme: Die bei den Berufsgenossenschaften bereits eingeführte alternative Kleinbetriebsbetreuung gilt erst zwei Jahre später, ab dem 1. Januar 2013 auch bei den Unfallkassen.

Die Aufsichtsdienste der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen werden im Jahr 2011 die praxisgerechte Umsetzung der DGUV Vorschrift 2 in den Betrieben, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen nachhaltig unterstützen. Hierzu sollen sie im kommenden Jahr einen Schwerpunkt auf die Beratung und Unterstützung beim Übergang zu den Neuregelungen legen. Dieses Vorgehen hat auch die Nationale Arbeitsschutzkonferenz (NAK) einstimmig befürwortet. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen sowie die Arbeitsschutzbehörden der Länder werden dieses Thema also einheitlich handhaben.

Im Mittelpunkt der Reform steht das neue Konzept der Regelbetreuung der Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten. Die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung besteht hier zukünftig aus zwei ganz neuen Komponenten: Der Grundbetreuung, für die in der Unfallverhütungsvorschrift Einsatzzeiten vorgegeben werden und dem betriebsspezifischen Betreuungsanteil, der von jedem Betrieb selbst zu ermitteln ist. Durch die Grundbetreuung wird sichergestellt, dass für vergleichbare Betriebe identische Grundanforderungen bestehen. Der betriebsspezifische Teil stellt sicher, dass der Betreuungsumfang passgenau den betrieblichen Erfordernissen entspricht.

Die Aufgaben für die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung werden zukünftig auf der Grundlage detaillierter Leistungskataloge ermittelt. Daraus lassen sich der notwendige Zeitaufwand und die personellen Ressourcen vom Betrieb ableiten. Ausgangspunkt sind stets die im jeweiligen Betrieb vorhandenen Arbeitsbedingungen und Gefährdungen. Statt der Vorgabe pauschaler Einsatzzeiten für den Betreuungsumfang – die bisher zudem zwischen den Unfallversicherungsträgern stark variierten – richtet sich der Betreuungsbedarf durchgängig nach den tatsächlich vorliegenden betrieblichen Gefährdungen und Bedürfnissen. Mit der Vorschrift 2 geht damit ein völlig neues Konzept zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung an den Start: Im Mittelpunkt stehen jetzt ein moderner, bedarfsorientierter Arbeitsschutz und die damit verknüpften Aufgaben und Leistungen der betrieblichen Akteure. Diese veränderte Philosophie fördert die aktive Auseinandersetzung mit dem Arbeitsschutz, stößt Debatten über seine effektive Ausrichtung an. Sie erfordert einen kontinuierlichen Dialog zwischen Betriebsarzt, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Unternehmer unter Beteiligung der betrieblichen Interessenvertretung. Längerfristig erhöht sich dadurch die Qualität der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.