Kfz-Gewerbe ist wichtigster Ausbilder der Region

Nachwuchsförderung auf dem Prüfstand

Die „Jugend von heute“, trotz manch anfänglicher Startschwierigkeiten oft besser als ihr Ruf. Und wer durchhält, dem stehen viele Wege offen.
Foto: Zentral-Gewerbeschule Buchen

In Baden-Württemberg entscheiden sich Jahr für Jahr mehr als 3500 junge Menschen für einen Ausbildungsberuf im Kfz-Gewerbe. Die Auswahl an Berufsbildern, sowohl im technischen als auch kaufmännischen Bereich ist groß, dabei steht der Berufswunsch Kfz-Mechatroniker/in (mit 2551 Neuverträgen im vergangen Jahr) nach wie vor an erster Stelle.

Und noch nie gab es so viele Chancen – und gute Gründe – sich weiterzubilden bzw. auf der Karriereleiter nach oben zu klettern: Zum Beispiel durch eine Fortbildung zum Kfz-Service-Techniker, zum Kfz-Meister oder durch ein Zusatzstudium (10 Mon.) zum Betriebswirt im KFZ-Gewerbe.

Niemand weiß, in welche Richtung sich unsere High-Tech-Mobile in 10 oder 20 Jahren bewegen werden, wo die globale Marktwirtschaft uns noch hinführt. Aber fest steht: wenn wir den Erfolg der nachfolgenden Generationen – unsere Zukunft – nicht dem Zufall überlassen wollen, müssen wir jetzt in die Ausbildung und Betreuung des Nachwuchses investieren, die Besten für das Kfz-Handwerk gewinnen. Keine leichte Aufgabe vor dem Hintergrund sinkender Schülerzahlen an Haupt- und Realschulen, zumal mit der Entwicklung neuer Technologien auch die Anforderungen an die Azubis wachsen.

Zum Glück ist die Ausbildungsbereitschaft bei uns ungebrochen. Mit derzeit 960 Azubis in 225 Ausbildungsbetrieben für Kfz-Mechatroniker kann sich die Bilanz der Kfz-Innung Rhein-Neckar-Odenwald wirklich sehen lassen.