Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 
von links: Harald Gross, Rüdiger Frei, Mario Niederberger, Benjamin Morr, Markus Mirschberger, Dietmar Clysters, Dieter Ernst.

Die Meisterprüfung geschafft

Metallbauer-Meister und Kfz-Techniker-Meister an der Heinrich-Lanz-Schule I verabschiedet
 
Im Rahmen einer Feierstunde wurden an der Mannheimer Heinrich-Lanz-Schule I die Meisterschüler der beiden Meisterschulklassen Metallbautechnik und Fahrzeugtechnik mit den begehrten Prüfungszeugnissen zum großen Befähigungsnachweis verabschiedet.
In seiner Laudatio begrüßte der Schulleiter der Heinrich-Lanz-Schule I, Robert Kretz, die Jung-Meister, die beiden Meisterprüfungskommissionen und Vertreter der umliegenden Unternehmen sowie die zahlreichen Gäste. Innerhalb seiner Ausführungen verwies Kretz auf den wachsenden Fachkräftemangel in den beiden Gewerken „Metallbautechnik“ und „Fahrzeugtechnik“.
Als Obermeister der Innung des Kfz-Gewerbes Rhein-Neckar-Odenwald erläuterte Dietmar Clysters den historischen Ablauf von der Geburtsstunde des Automobils vor 125 Jahren bis zu modernen Fahrzeugen. Das Automobil sei ein Segen für die Mobilität der Menschen und einer der wichtigsten Wirtschaftzweige in Deutschland, so Clysters weiter. Von der politischen Ebene erwarte das Deutsche Handwerk klare polische Vorgaben bezüglich umweltschonender Automobile, wie beispielsweise den elektrischen Antriebsystemen, so der Innungsobermeister abschließend.
Der Vorsitzende des Meisterprüfungsausschusses der Metallbauer, Robert Kretz, sowie der Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Kfz-Techniker-Meister, Harald Gross, gaben vor dem festlichen Auditorium die Prüfungsergebnisse der beiden Meisterprüfungen bekannt. Analytisch fügte der Prüfungsvorsitzende Gross hinzu, dass die bestandene Meisterprüfung für den Einzelnen einen hohen Einsatz erfordere. Bleiben Sie am Ball, rief Gross  den Jungmeister abschließend zu.
Vor der mit Spannung erwarteten Zeugnisübergabe zollten Harald Gross und Robert Kretz den Meisterschülern und einer Meisterschülerin für die schulischen Leistungen sowie den gelieferten Prüfungsarbeiten großen Respekt.
Für die besten Leistungen in der Meisterausbildung zeichneten Benjamin Morr, Markus Mirschberger sowie Mario Niederberger mit großem Vorbild verantwortlich. Den jährlichen Ehrenpreis der Firma Eberspächer erhielt Markus Mirschberger aus den Händen von Günter Nowak. In seiner Abschlussrede bedankte sich Jungmeister Torsten Stephan beim Lehrerkollegium der Heinrich-Lanz-Schule I für das engagierte Unterrichten in den Meisterschulklassen sowie bei den Prüfungskommissionen für den fairen Prüfungsablauf.

Otmar Drackert

  
 

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